PrESSESPIEGEL

"Hamburgs Aufstieg zur Handelsmacht begann Ende des 12. Jahrhunderts. Die Elbe spielte dabei die entscheidende Rolle. Am 7. Mai 1189 beschloss der Rat der Stadt, den Hafen von der Alster an die Elbe zu verlegen. Die Hanse, der Hamburg bereits angehörte, versprach sich vom neuen Hafen nicht nur eine Zunahme des Handels, sondern auch mehr Sicherheit, denn noch trieben Piraten ihr Unwesen auf der unteren Elbe. Mit dem Bau des Elbhafens und der Gründung der Neustadt als Kaufmannssiedlung sollte der Handelsweg zwischen Hamburg und der Nordsee gegen "Strand- und Seeraub" geschützt werden. Den 7. Mai feiert Hamburg noch heute als seinen Hafengeburtstag." *

LEIDENSCHAFT UND BERUFUNG

Stadt Land Hafen       -         Ausgabe Januar 2018

Festmachen im Akkord


 Stadt Land Hafen
Ausgabe Januar 2018
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Täglicher Hafenbericht   -   22. Februar 2017

Zertifizierung der HLM Hamburg


 Täglicher Hafenbericht
22. Februar 2017

Stadt Land Hafen       -         Ausgabe Juli 2016

Schiffs-Taufe bei der HLM Hamburg


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Ausgabe Juli 2016
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THB                     -                 Ausgabe Mai 2016

Ein Schiff legt an


 THB - Täglicher Hafenbericht
Sonderbeilage Nr. 3 zum THB Deutsche Schifffahrtszeitung

Ausgabe Nr. 87 vom 6. Mai 2016
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SPATZ                  -                Ausgabe Juli/ August 2015

Ein Schiff legt an


 SPATZ - Das Mitmach-Heft für Kinder und ihre Eltern
Artikelbetreuung durch die HLM GmbH

Ausgabe Juli/ August 2015
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Stadt Land Hafen       -         Ausgabe Februar 2015

Endlich eigener Herr


 Stadt Land Hafen
Ausgabe Februar 2015
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Stadt Land Hafen       -         Ausgabe Januar 2014

Festmacher starten durch


 Stadt Land Hafen
Ausgabe Januar 2014 - Fastmoker starten durch
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Hamburger Abendblatt   -   Ausgabe 25. Juli 2013

Fest im Hafen - Hans Oestmann


Hamburger Abendblatt
Menschlich gesehen - Hans Oestmann
Ausgabe 25. Juli 2013
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Hamburger Abendblatt   -   Ausgabe 25. Juli 2013

Starker Halt fuer grosse Schiffe 


Hamburger Abendblatt
Starker Halt für große Schiffe
Ausgabe 25. Juli 2013
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Stadt Land Hafen       -         Ausgabe März 2013

Festmacher bekommen Konkurrenz


Stadt Land Hafen
Ausgabe März 2013
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Basiswissen des Fastmoker  (Fortsetzung folgt)

Kleine Leinenkunde Teil 1



Arten von Leinen

Allgemein

Ein Seil ist ein aus zusammengedrehten Natur- oder Kunstfasern oder Drähten bestehendes längliches, biegeschlaffes, elastisches Element, das meist zur Übertragung von Zugkräften, aber auch zu einer Vielzahl anderer Zwecke Verwendung findet. In den aus mehreren Kordeln bestehenden Seilen verbinden sich Festigkeit und Flexibilität zu einer effektiven Einheit. Seemännisch unterscheidet man zwischen Tampen (nichtfestgemachtes loses Ende eines Seils oder Taus an Bord), Leinen (dünnes Seil) und Trossen/ Tauwerk (dickes Seil). Weiter unterscheidet man drei Grundmaterialien die zur Herstellung von Leinen und Trossen benutzt werden. Neben Naturfasern finden heute vor allem Kunstfasern und Metall Anwendung. Die Merkmale einer Leine/ Trosse sind ihre Elastizität und die Bruchlast. Festmacherleinen sind Leinen oder Trossen, die zur Befestigung eines Schiffes an Pollern am Kai, an der Pier oder an einem anderen Schiff benutzt werden.

Naturfasern

Häufig verwendete Materialien sind (Baumwolle), Flachs, Hanf, Kokos, Manila und Sisal. Naturfasern spielen heute jedoch bei der Schiffsbefestigung aufgrund der niedrigen Bruchlast von ca. 20t keine Rolle mehr. Um adäquate Bruchlasten zu erreichen, sind bei Naturfasertauen große Durchmesser notwendig. Dadurch ergeben sich aber ein hohes Gewicht und unhandliche Ausmaße.

Kunstfasern

Seile und Trossen sind heutzutage aus Kunstfasern, bestehend aus Polyamid, Polyester, Polypropylen oder Polyethylen. Trotz ihres geringen Durchmessers und Gewichtes sind sie weitaus stabiler, scheuerfester und einfacher in der Handhabung als Naturfaserseile. Containerschiffe werden heute ausschließlich mit Kunstfasertrossen vertäut.

Metall

Trossen aus Stahl und Edelstahl werden bevorzugt auf großen Schiffen wie z.B. Tanker und Bulker eingesetzt. Ihre extrem hohe Bruchlast bei relativ geringem Durchmesser ermöglicht eine noch ausreichende Handlichkeit und mit einem Reck (Dehnbarkeit der Trosse) von ca. 1,5% bieten sie deutliche Vorteile beim Positionieren und Halten großer Schiffe am Liegeplatz. Sog. Vorläufer aus Kunstfaser werden oft auf ein Festmacherdraht geschäkelt, um so Reckvorteile zu gewinnen.

Kleine Leinenkunde Teil 2



Materialtypen Vorteile Nachteile
Baumwolle     vergleichsweise geringe Festigkeit, gegen Motten anfällig
Flachs    
Hanf   höchste Festigkeit bei den Naturfasern   geringe Bruchdehnung, Fasern sind grob und hart, im Freien verrottet Hanf langsam, Knoten in feuchten Seilen nur schwer zu lösen (vgl. alte Bergseile im Regen)
Kokos   sehr hohe Scheuerfestigkeit, gute Elastizität, geringe Schmutzaufnahme, gute Schockabsorption  
Manila   reißfest, widerstandsfähig gegen Meerwasser, leicht  
Sisal   hohe Reiß- und Scheuerfestigkeit, leicht und gut färbbar, widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit  
               Polypropylen (PP)                   (Kennstreifen: braun)   sehr leicht (schwimmfähig), nimmt kein Wasser auf, chemisch beständig gegenüber den meisten Säuren und Laugen, verhältnismäßig preisgünstig, hohe UV-Beständigkeit   nur ausgerüstet abriebfest und temperaturbeständig (Schwimmleine, günstige Festmacher, Allzweckseile z. B. Wurfleine)
                    Polyamid (PA)                          (Kennstreifen: grün)   hohe Festigkeit und hohe Bruchdehnung, d. h. hohe Energieaufnahme   quillt im Wasser auf, verliert 10-30% Festigkeit bei Kontakt mit Wasser, wird u. U. hart, nicht komplett beständig gegen einige Säuren und UV-Strahlung (Hochwertige Festmacher)
                       Polyester (PES)                          (Kennstreifen: blau)   hohe Festigkeit, nimmt kein Wasser auf, sehr beständig gegenüber Witterungseinflüssen und den meisten Chemikalien, sehr hohe UV-Beständigkeit   relativ schwer, niedrige Bruchdehnung, nicht schwimmfähig
Hochfestes Polyethylen (PE)   „Dyneema“, extrem hohe Bruchfestigkeit (5-fache von Polyamid), sehr leicht (schwimmfähig), nimmt kein Wasser auf, äußerst beständig gegenüber Säuren und Laugen   extrem geringe Bruchdehnung, Temperaturbeständig nur bis   70 °C
   



Atlasleinen

Weit verbreitete Kunstfaserleinen sind Atlasleinen. Sie bestehen aus Polyamid und können Bruchlasten von bis zu 190t erreichen. Durch ihr geringes Reck (< 20%) können sie die Position von Schiffen gut halten, gleichzeitig jedoch Schockwellen durch äußere Umstände (z.B. Wind, vorbei fahrende Schiffe) absorbieren. Daher kommen sie auch auf großen Schiffen zum Einsatz. Atlasleinen sind formstabil, haben sehr gute Abriebeigenschaften und können auch schwimmfähig erzeugt werden. Ein Faserpelz, ein schlingengeschnittenes Polyamidgewirk, schützt die Leine vor UV-Strahlung.